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An Leopold Schefer, Dichter und Schriftsteller zu Muskau erinnerte bislang auf dem Friedhof an der Jakobskirche nur ein schmuckloser Stein.
Blumen für Leopold Schefer, 30. Juli 2006
Ein weiteres Grab findet bei Besuchern größeres Interesse.Im Hintergrund seine Villa „Das Grab Leopold Schefer's, unweit seiner idyllischen Wohnung, wird für alle künftigen Geschlechter eine Stätte weihevoller Erinnerung bleiben; denn in ihm ruht ein großes weltumfassendes, liebevolles Herz.“ Dr. Theodor Paur - Nekrolog - 1862 Es ist auch meist mit Blumen geschmückt. Und auch Staatsgäste finden hierher eher ihren Weg. An Machbuba(abbessinisch:"die Goldene") erinnert ein Grabmal auf dem alten Friedhof bei der Jakobskirche in Bad Muskau. Im Sterberegister der Stadtkirche Muskau des Jahres 1840 unter Nr. 51 steht geschrieben: "Am 27. Oktober, mittags gegen 12 Uhr, starb auf hiesigem fürstl. Schlosse eine Abyssinische Jungfrau, namen Machbuba, welche der Fürst Hermann von Pückler-Muskau von seinen Reisen in den Orient und Namentlich Egypten mitgebracht hatte. Sie war wohnständig im hohen Gebirge Abyssinien's, an den Quellen des Nils geboren. Als Tochter eines königlichen Beamten des Hofes eines Landes geriet sie in Sklaverei während eines Krieges mit ihrem Nachbarvolk. Ihre Eltern und sechs ihrer Brüder von Feinden getötet, wurde sie mit ihrer Schwester zuerst nach Gondar gebracht. Von da ward die Machbuba nach Sudan geführt, wo sie der Fürst in einem Alter von etwa elf Jahren an sich kaufte und mit sich hierher nahm. Sie verstarb im Alter von 16 Jahren an Auszehrung. Begräbnis den 29. Oktober, abends 7 Uhr durch die Knappschaft mit Fackeln und Lampions auf dem Stadtkirchhof durch Superintendent Petzold."
Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisert am 28.02.06.
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